[Gewinnspiel] Auslosung "Alterra - Im Reich der Königin"
Geschrieben von: Kettenleser
Mittwoch, den 06. Oktober 2010 um 20:59 Uhr
Es ist soweit – nachdem auch das letzte der Verlosungsbücher von seiner Irrfahrt heimgekehrt ist in des Kettenlesers Schoß kann nun die große Verlosung stattfinden.
Mit großem Trommelwirbel haben wir die drei Gewinner der Bücher Alterra – Im Reich der Königin gezogen und können euch hier und heute sagen:
Die Gewinner sind:
Bima
Morrigan
und Jan!
Einen ganz herzlichen Glückwunsch an euch drei! Ihr habt bereits eine Email erhalten! Der PAN-Verlag und eure Kettenleser wünschen euch ganz viel Spaß mit euren Gewinnen.
Und ich schwöre euch, jedes der Bücher hat ein sehr gutes, frisch aufgetanktes Navi dabei, damit es auch garantiert bei euch ankommt ;-)
Noch einmal: Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Und danke an alle Teilnehmer! Für die, die nicht gewonnen haben, wird sich sicherlich schon bald einmal eine neue Gelegenheit ergeben!
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 10. März 2011 um 17:28 Uhr
[Gewinnspiel] Gewinnt eines von drei Exemplaren von "Alterra - Im Reich der Königin"
Geschrieben von: Kettenleser
Dienstag, den 24. August 2010 um 16:48 Uhr
Eine Reise durch eine vollkommen veränderte Welt.
Eine Freundschaft zwischen drei Jugendlichen, die niemals zu enden scheint
Eine Bedrohung, deren Außmaß niemand bestimmen kann.
Aus diesen Zutaten ist die grandiose Reihe Alterra des französischen Autors Maxime Chattam gemacht. Wer einmal eines der bisher erschinenen Bücher Die Gemeinschaft der Drei und Im Reich der Königin in der Hand hielt, wird sich dem Zauber, den Chattam zu weben vermag, nicht entziehen können.
Wir wollen euch, in Zusammenarbeit mit dem Pan-Verlag, die Möglichkeit geben, in diese zauberhafte, mystische Welt einzutauchen und verlosen deshalb drei Exemplare von Im Reich der Königin, die uns der Pan-Verlag zur Verfügung gestellt hat.
Lange haben wir gegrübelt, was ihr denn tun müsst, um eines der Bücher zu bekommen. Es ist schwierig, eine gute Frage zu finden, mit der ihr uns davon überzeugen könnt, dass ihr diejenigen seid, die das Buch unbedingt bekommen müssen. Aber wir wurden fündig!
Alterra ist nicht nur eine Geschichte über Abenteuer und Fantasie, sondern vor allem eine Geschichte über Freundschaft, deshalb möchten wir von euch wissen:
Was verbindet euch mit euren Freunden? Warum seid ihr ein unzertrennliches Team?
Postet die Antwort bitte hier als Kommentar (unangemeldet möglich) und schickt gleichzeitig eine Email mit dem Betreff "Alterra" an
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
. Diese Mail muss den Text, den ihr hier postet enthalten, sowie euren Nick, unter dem ihr ihn hier gepostet habt.
Es können nur Einsendungen berücksichtigt werden, die sowohl als Kommentar als auch als Email vorliegen. Teammitglieder von www.Kettenleser.net sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Der Einsendeschluss ist der 12. September 2010, 24:00 Uhr.
Viel Glück,
euer Kettenleser!
Die Administration von www.Kettenleser.net behält sich vor, das Gewinnspiel jederzeit ohne Angabe von Gründen zu verändern oder abzubrechen.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. September 2010 um 10:28 Uhr
Sommer, Sonne, Lesen! - Heute: Kurzgeschichte von Stephan M. Rother
Geschrieben von: Kettenleser
Samstag, den 07. August 2010 um 21:17 Uhr
Die Sommerferien sind in einigen Bundesländern schon wieder vorbei, in den letzten Tagen war es eher kühl und regnerisch – aber der Büchersommer ist noch nicht vorbei!
Und aus diesem Grunde ist heute auch der Autor und Stand-up-Historian (a.D.) Stephan M. Rother bei uns „zu Gast“. Stephan begann seine Karriere vor vielen Jahren als Student der Geschichte, brachte es dann zu einer ganz eigenen Kunstform (eben dem Stand-up-Historian) und entschloss sich schließlich, seine Zeit doch ganz dem Schreiben zu widmen.
Heraus kam dabei im letzten Jahr Die letzte Offenbarung, ein Vatikan-Thriller, den wir euch hier auch schon vorgestellt haben.
Aber das, was Stephan heute zu unserer Sommeraktion beiträgt, hat mit Amadeo Fanelli und seinen Abenteuern nichts zu tun. Tatsächlich geht es in der Kurzgeschichte, die Stephan exklusiv für uns aus der Versenkung geholt und überarbeitet hat, eher um die Protagonisten aus Dorian Grave. Auch den haben wir euch schon vorgestellt, den ersten Band zumindest und der zweite wird in den nächsten Tagen noch folgen.
Heute aber geht es um Nathalie und Edith, die den Dorian Grave Lesern ein Begriff sind und eine Urlaubsgeschichte – allerdings keine lockerleichte, sondern eher eine sehr nachdenkliche, in der Stephans Hang zur Mystery überdeutlich wird.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 21:18 Uhr
[Gewinnspiel] Auslosung "Die Geheime Sammlung"
Geschrieben von: Kettenleser
Freitag, den 30. Juli 2010 um 17:39 Uhr
Es ist ja schon einige Tage her, recht lange sogar, da haben wir euch die Möglichkeit gegeben, uns zu erzählen, was für einen Gegenstand aus dem Märchen ihr gerne einmal ausleihen möchtet. Derjenige, der uns die tollste Geschichte erzählen würde, sollte ein Exemplar von Die geheime Sammlung gewinnen.
Die Kommentare, die eingingen, waren interessant und auch die Begründungen toll und doch - es kann nur einer gewinnen.
Stundenlang haben wir mit Elizabeth gegrübelt und überlegt, aber am Ende fiel die Wahl auf "Möchtegern...", die gerne den Goldesel im Garten hätte :) Meinen kettenleserischen Glückwunsch und viel Spaß mit deinem Gewinn!
Wir würden uns freuen, wenn du uns hinterher noch erzählst, wie es dir gefallen hat.
Auch allen anderen Teilnehmern vielen Dank, seid nicht traurig, dass ihr nicht gewonnen habt, es wird bestimmt bald wieder eine Gelegenheit zum gewinnen geben ;-).
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. August 2010 um 08:30 Uhr
Sommer, Sonne, Lesen! - Heute: Kossi und der Sommer
Geschrieben von: Kettenleser
Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 16:09 Uhr
Jetzt wird's kossilistisch!
Denn heute hat sich Bücherbloggerin, Videorezensentin, Katzenmitbewohnerin und fast-schon-ganz-bald-durchaus-nicht-verachtenswert-kurz-vor-der-Veröffentlichung-stehende-AutorinAndrea Koßmann zu uns auf die kettenlesende Seite der großen weiten Internet-Bücherwelt gesellt.
Und während ich meine Zeit damit zubringe, zu versuchen, in Garten oder Haus ein kühles Plätzchen (haha, guter Witz) zum Lesen zu finden und leise vor mich hinschwitze, hat die liebe Kossi sich hingesetzt und einfach mal drauflos erzählt, wie sie es so gerne tut und wofür sie ihre zahlreichen Fans so lieben. Und weil ich jetzt finde, dass ich bei der Hitze echt genug geredet habe, ist jetzt Kossi dran
Viel Spaß dabei wünscht euch
Euer Kettenleser!
PS: Ich hab da von Lonice noch was auszurichten: 1. Alle "Nicht-Kettenleser" (bisher zumindest) dürfen natürlich nur zu gerne weiter gucken
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 22:42 Uhr
Sommer, Sonne, Lesen! - Heute: Über den Wolken ...
Geschrieben von: Kettenleser
Freitag, den 09. Juli 2010 um 16:30 Uhr
Urlaub bedeutet so vieles – Freizeit, ferne Länder, Entspannung, Erkundungen, Meer, Berge und so weiter.
Für viele bedeutet Urlaub aber noch etwas anders, etwas, das für mich irgendwie zu einem richtig guten Urlaub auch dazu gehört: Fliegen nämlich.
Ob mit einem gewaltigen A380 oder mit einer kleinen Propellermaschine, fliegen ist etwas wunderschönes. Es gibt aber auch Menschen, für die ist Fliegen etwas schreckliches, Flugangst ist nicht schön und manchmal nur sehr, sehr schwer zu besiegen.
Hier mal ein paar mehr oder weniger ernst gemeinte Tipps zum Thema „In den Urlaub fliegen“:
Lasst eure Getränke zu Hause. Auf jedem Flughafen gibt es mehr als genug Geschäfte, die euch im Notfall eine Flasche Wasser verkaufen und glaubt mir: Ich bin schon oft geflogen und es ist mir noch nie passiert, dass ich im Flieger keine Getränke kriegen konnte. Erspart euch und euren Mitreisenden den Stress bei der Sicherheitskontrolle – er ist einfach überflüssig.
Wenn ihr Probleme mit den Ohren bei Start und Landung habt, nehmt euch etwas Kaugummi oder Gummibärchen mit. So simpel es klingt, aber das Kauen und damit verbundene Schlucken mindert den Druck auf den Ohren meist gewaltig.
Wenn das Boarden beginnt, springt nicht auf wie die angestochenen, der Flieger hebt garantiert nicht ohne euch ab. Dann müssten die nämlich dein Gepäck vorher ausladen und das ist denen viel zu aufwändig, die suchen euch notfalls lieber eine Weile. Entspannt, lest weiter euer Buch, wenn eure Reihe zum Boarden aufgerufen wird, habt ihr immer noch mehr als genug Zeit, in den Flieger zu kommen.
Falls ihr Flugangst habt: Probiert es vorher mit Autogenem Trainig, eignet euch Atemtechniken zur Beruhigung an und nehmt euch etwas mit, dass euch beruhigt, Musik, einen Talisman oder ähnliches.
Wenn der Flieger landet: Bleibt sitzen und angeschnallt, es ist noch keiner vor dem Flugzeug am Gate gewesen! ;)
Auch wenn in der Boardtoilette zwei Sauerstoffmasken vorhanden sind, die Benutzung ist nur für eine Person zeitgleich vorgesehen ;)
Mein letzter Tipp: Nehmt euch ein Buch, etwas zu knabbern und Musik, lasst euch ein Glas Wasser oder Limo bringen und genießt den Flug – runter kommen sie immer ;)
Und genau dazu, zu „runter kommen sie immer“, kann ich euch noch ein klasse Buch empfehlen für die mit starken Nerven, ohne Flugangst und mit einer gesunden Portion Humor!
Bereits seit einiger Zeit sucht der Spiegel Online in seiner Rubrik „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ nach Anekdoten und Zitaten aus der Welt der Flieger. Allein die Lektüre dieser Rubrik sorgt schon für Bauchmuskelkater.
Allerdings haben es sich die Journalisten Stephan Orth und Antje Blinda nicht nehmen lassen, die besten Stewardessensprüche und Flugkatastrophen auf Papier zu bannen. Gemeinsam mit vielen Tipps und Tricks rund um das Thema Fliegen haben sie die ihnen zugespielten Anekdoten nach Themenbereichen zusammengefasst und unter dem Titel Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt – Kurioses aus dem Cockpit veröffentlicht.
Natürlich werden wir euch das Buch noch ausführlicher vorstellen, aber hier reicht sicherlich erst mal der Hinweis: Vor dem Flug nur in Maßen zu genießen ;)
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 22:45 Uhr
Sommer, Sonne, Lesen! - Heute: Lea Kortes Sommertagebuch Teil 3
Geschrieben von: Lonice
Freitag, den 09. Juli 2010 um 15:17 Uhr
Und schon wieder hat uns unsere liebe Bücherfreundin Lea Korte etwas neues aus ihrem Leben im sonnigen Süden zu erzählen.
Auch wenn wir hier Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Zeit auch nicht über mangelnde Sonne klagen können, ich gebe es zu, ich würde gern dauerhaft mit ihr tauchen. Lauschen wir also der Autorin der Maurin und sind gespannt, was sie uns heute zu erzählen hat.
Viel Spaß, euer Kettenleser!
Luftiges - oder: Einmal frei sein!
Okay, ich gebe es zu: Gestern bin ich am Strand über meinem Fachbuch eingenickt - was gar nicht mal an dem Fachbuch lag, denn das ist superspannend - sondern daran, dass es die Nacht so heiß war, dass man kaum ein Auge hatte zubekommen können. Als ich wieder aufwachte ((Wie gut, dass ich keinen Chef habe! )), habe ich mich aufgesetzt - und in der gleichen Sekunde streiften mich direkt an der Wange die Flügel eines kleinen, fröhlich zwitschernden Vogels. Zuerst dachte ich, ich träume noch … Dann schoss dem Vogel ein magerer, etwa zwölfjähriger Junge nach, der mich dabei beinahe umwarf, erklomm mit seinen Storchenbeinen in rasantem Tempo die Felsen zu meiner Rechten, hangelte sich auf die erste und einzige waagerechte Fläche, auf der man einigermaßen stehen kann, und stampfte, wütend und verzweifelt zugleich, mit dem Fuß auf, weil er von da aus nicht mehr weiter hoch kommen konnte.
"Bonito, ven!", hörte ich ihn rufen, und er schnippte und schnalzte und reckte sich, als wolle er die höchsten Wipfel der Pinie erreichen, die sich direkt vor dem Felsen in die Lüfte erhebt, um an den Vogel heranzukommen. Dann rannte ihm eine Frau nach; unzweifelhaft seine Mutter.
Ich blickte zurück in die Richtung, aus der der Junge gekommen war, sah einen kleinen Holzkäfig und verstand allmählich, was geschehen war: Der Junge war mit seinem Vogel an den Strand gekommen, hatte ihn wohl füttern wollen – und dabei war der kleine Kerl in die Freiheit entwischt.
Einerseits war ich für den Vogel froh, dass er dem engen Käfig entwischt war – andererseits tat mir auch der Junge leid, der von Minute flehender bettelte: „Bonito, bonito, ven, ven!“
Nach einer halben Stunde vergeblichen Mühens orderte die Mutter den Sohn zurück: Er weinte, und es war ihm offensichtlich egal, dass er ihm der halbe Strand dabei zusah; auch seine kleine Schwester schluchzte herzzerreißend. Nach einer Weile bin ich dann mitsamt meines Buches einen café americano con hielo trinken gegangen; die Kinder weinten weiter, wie ich von meinem Platz aus sah.
Eine gute Stunde später sah ich auf und bemerkte den Jungen, die er mitsamt dem Vogelkäfig und einem dicken Strahlen von den Felsen herunterkletterte und seiner Schwester und seiner Mutter aufgeregt zuwinkte. Er musste erneut hochgeklettert sein, und diesmal war der Vogel zu ihm zurückgekommen. Natürlich sammelte sich nun im Nu eine Traube von Strandbesuchern um ihn, die den kleinen Ausreißer sehen wollten. Für die Kinder habe ich mich schon gefreut; aber den Vogel, ehrlich gesagt, nicht so ganz verstanden. Aber vielleicht waren dem kleinen Kerl die Kinder ja lieber als seine Freiheit …
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 22:47 Uhr
Sommer, Sonne, Lesen! - Heute: Lea Kortes Sommertagebuch Teil 1 und 2
Vor ein paar Tagen hat euch Ela von ihrem perfekten Sommertag erzählt und heute habe ich schon wieder eine Buchfreundin ausgegraben, die euch ein bisschen aus ihrem Leben im Sommer erzählen möchte.
Es handelt sich dabei um die deutsche Autorin Lea Korte, die sich für unsere Sommeraktion bereit erklärt hat, uns ein bisschen von ihrem Leben unter der Sonne Spaniens und den kleinen und großen Geschichten dazu zu erzählen.
Ich bin gespannt, ob dieses Tagebuch genauso spannend wird, wie Leas Buch "Die Maurin", dass wir euch schon vorgestellt haben.
Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß mit Leas Leben!
Euer Kettenleser!
Heute:
„Qué asco de viento!“ - oder: Warum Übersetzen so schwierig ist.
Das spanische Autorenleben hat ohne Zweifel seine Vorteile. Wenn man, wie ich, ein Arbeitszimmer hat, in dem es ab dem frühen Nachmittag unerträglich heiß wird, dann muss man nicht stumm vor sich hin leiden und schon gar nicht zerfließen, sondern man kann seine Manuskripte und Fachbücher in die Strandtasche packen und seinen Arbeitsplatz an den Strand verlegen.
Mein Lieblingsstrand hat einen hohen Felshügel auf der Südseite, so dass ich noch nicht einmal einen dieser mörderischen Sonnenschirme brauche, um mich ganz in Ruhe und von einer milden Meeresbrise erfrischt im Schatten in meine Unterlagen zu vertiefen. Gestern erwartete mich statt der Brise allerdings ein ziemlich strammer Wind. Beim Schwimmen fand ich ihn angenehm, aber als ich mich später über meine Unterlagen hermachte, hatte ich einige Mühe, meine Notizen daran zu hindern, übers Meer hinaus auf Nimmer-Wiedersehen zu verschwinden. Und dann kam auch noch eine richtig dicke Bö auf, die mir, genau wie den anderen Strandgästen, eine dicke Ladung Sand entgegen schleuderte.
„Ai, qué asco de viento!“, schimpfte da eine Spanierin neben mir.
Und in dem Moment musste ich mal wieder darüber denken, wie schwierig übersetzen doch ist – vor allem, wenn man glaubt, man könne eins zu eins übersetzen, sprich, dass jedes Wort ein genaues Äquivalent in der anderen Sprache hat, denn dem ist einfach nicht so.
Das Wort „asco“, zum Beispiel, wird in der Regel in einem ganz anderen Zusammenhang benutzt, nämlich dann, wenn man etwas richtig Ekliges und Widerwärtiges vor sich hat – meist gepaart mit dem angewiderten Verziehen des Gesichtes und dem schrill-hysterischen Schrei eines Mädchen: „Ai, qué asco!“
Aber in dem Zusammenhang kann man die Schimpfsalve über den Wind kaum sehen; Wind und Ekel passt einfach nicht zusammen. Der Ausruf wäre wohl weit eher zu übersetzen als: „Menno, dieser bescheuerte Wind!“ oder: „Hach, was für ein Mistwind!“ – aber das fände man nie so in einem Wörterbuch. Schon eine seltsame Sache mit dem Sprachen, nicht wahr? Sicher habt ihr schon ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Wollt ihr mal erzählen?
Heute:
Trick 17 - oder: Wie man aus seinen Leuten Bestleistungen herausholt ...
Dass ich am Strand wirklich arbeite und nicht nur doch heimlich faulenze, kann unter anderen auch der Kellner des kleinen Strandcafés bestätigen, in dem ich gern einen "café americano con hielo" trinke, wenn ich mal eine Denkpause brauche - oder so viel schreiben muss, dass ich am Tisch im Café besser aufgehoben bin als auf meinem herrlich großen Strandlaken.
Gestern habe ich so viel geschrieben, dass dieser Kellner mich schließlich gefragt hat, ob ich hier einen Roman schreiben will - woraufhin ich lachen musste. Aber noch sitze ich nicht an dem Roman, sondern an den Recherchen. So kamen wir auf mein letztes Buch, "Die Maurin", zu sprechen. Als er hörte, dass es darin um die Reconquista geht, war er - als gebürtiger Marokkaner - sofort begeistert. Wir haben dann auch über die Eroberung von Spanien durch die Mauren geredet (711), und er hat mir ein Detail erzählt, das mir entfallen war, aber bemerkenswert ist:
711 ist der muslimische Statthalter von Tanger (Marokko) Tarik ibn Ziyad mit seinen arabischen und berberischen Anhängern auf der iberischen Halbinsel eingefallen und hat sie innerhalb von 4 Jahren bis nach Frankreich (Poitiers) hoch erobert. In den meisten Geschichtsbüchern steht nur, dass er auf der iberischen Halbinsel "auf wenig Widerstand" traf, zumal die Ureinwohner froh waren, dass die sie beherrschenden Westgoten aus dem Land getrieben wurden. Aber Tarik hatte zur Motivierung seiner Männer auch einen sehr klugen Trick angewandt, an den mich nun der Kellner erinnerte: Als Tarik mit seinen Soldaten in Südspanien gelandet war, gab er seinen Leuten nämlich den Befehl, alle ihre Schiffe zu zerstören, so dass sie nicht zurück nach Marokko segeln konnten - und seine Truppe wusste damit: Entweder sie würden die iberische Halbinsel erobern - oder auf ihr untergehen.
Das nenne ich doch mal ein schlagkräftiges Argument, das Beste aus sich herauszuholen, was? ;-)
Übrigens: So ganz zufällig ist es nicht, dass "mein" Kellner diese Geschichte kennt. Er ist, wie gesagt, nicht nur Marokkaner, sondern heißt überdies selbst Tarik - und hat von daher natürlich ein besonderes Interesse an seinem großen Namensvetter.
Mehr über Lea und ihre Bücher findet ihr auf ihrer Website: www.leakorte.com!
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 22:49 Uhr
Sommer, Sonne, Lesen! - Heute: Elas Sommertipps
Geschrieben von: Kettenleser
Dienstag, den 06. Juli 2010 um 18:35 Uhr
Heute möchte ich euch meine liebe BücherfreundinEla vorstellen.
Ela mag nicht nur die vielen, vielen Bücher, über die sie auf ihrem Blog gerne ihre Meinung abgiebt. Nein, Elas heimliche (oder doch nicht ganz so heimlich?) Leidenschaft sind auch die Accessoires rund um das Buch und seine Leser/innen herum. Und genau damit hat sich Ela in mein Kettenleserhirn gebrannt. Sie hat mir nämlich vor einiger Zeit, auf meine Bestellung hin, aus ihrem tollen Shop ein Lesezeichen geschickt, dass ich jetzt fleißig in Benutzung habe.
Aber genug meiner schwülstigen Kettenleserworte, lassen wir doch lieber Ela erzählen, was für sie SOMMER heißt. :)
Sommer, Sonne, Sonnenschein, was braucht der Mensch zum glücklich sein?
Für mich gehören genau 3 Dinge zu einem perfekten Sommertag.
-ein gutes Buch -ein kaltes erfrischendes Getränk gutes erfrischendes Essen.
Einen solch perfekten Sommertag habe ich heute erlebt.
Zunächst einmal zum Buch.
Ich habe heute „Johannisbeersommer“ von Andrea Israel und Nancy Garfinkel gelesen.
Klappentext
Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten.
Meine Meinung
Diese Geschichte hat mich völlig ergriffen. Andrea Israel und Nancy Garfinkel haben einen Roman geschrieben über eine Freundschaft fürs Leben. Sehr gefühlvoll und realistisch betont, lässt die Handlung den Leser nicht mehr los. Manchmal etwas seicht, dann wiederum völlig spannend, zieht das Buch den Leser in den Bann. Diese Geschichte hat zumindest mich zum nachdenken animiert. Sovieles kam mir bekannt vor, ließ mich an meine eigenen Freundschaften zurück denken und auch viele Male lachen. Die Protagonistinnen Lilly und Valerie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Dennoch verbindet sie die Liebe zum guten Essen. So ist es kein Wunder das in diesem Roman viele köstliche und exklusive Rezepte auftauchen die zum Nachkochen verlocken. Johannisbeersommer besteht aus mehreren Teilen (Jahrgängen und Kapiteln ) und ist überwiegend in Brief und Emailform geschrieben. Der Schreibstil ist so fließend geschrieben, dass ich die 431 Seiten innerhalb eines Tages gelesen habe. Das Cover ist ansprechend und passend gewählt zu dem Titel. So ganz verstehe ich allerdings die Wahl des Titels nicht...
Fazit Ein toller Unterhaltungsroman der nicht nur als Sommer- oder Urlaubslektüre gelten sollte. Ein Roman der anregt inne zu halten und über die Freundschaft fürs Leben nachzudenken.
Über die Autoren Andrea Israel ist Fernsehproduzentin und Drehbuchautorin. Nancy Garfinkel arbeitet als Foodjournalistin und Zeitschriftenredakteurin und veröffentlichte bereits einen Weinführer. Johannisbeersommer wurde zuerst in den USA im Selbstverlag veröffentlicht. Der Überraschungserfolg verhalf dann den beiden zu mehreren Talk-Show-Auftritten und führte zur Gründung zahlreicher Rezeptclubs, wo Frauen Rezepte tauschen und alte Freundschaften aufleben lassen.
Angeregt durch die vielen Rezepte bekam ich Lust auf meinen „Orangen- Vanille-Traum“ in vielen Eisdielen auch „Sanfter Engel " genannt.
Dazu braucht ihr: 2 Kugeln Vanilleeis Orangensaft Für die alkoholische Variante braucht ihr dann noch einen Schuss Sekt.
Zubereitung: Die 2 Kugeln Vanilleeis in ein hohes Glas füllen und dann den Orangensaft drüber gießen. Das ganze schön dekoriert mit Orangen oder Zitronenschalen, lässt das Getränk noch sommerlicher aussehen.
Wenn Euch ein „Eiskaffee“ lieber ist, habe ich noch folgenden Vorschlag für Euch:
Kaffee nach belieben kochen und abkühlen lassen. Nachdem der Kaffee kalt ist geht es los. 2 Kugeln Vanilleeis in ein hohes Glas, etwas Milch und Zucker (nach Belieben) dazu, und dann über den Rest des Glases mit dem kalten Kaffee füllen. Wer mag kann zum Schluss noch etwas Sprühsahne hinzufügen.
Genug Getränke jetzt für einen heißen Tag? Ihr wollt trotz der heißen Temperaturen etwas Warmes, könnt aber kein Grillfleisch mehr sehen und auch andere schwere Kost nicht?
Vielleicht gefällt Euch dann ja mein „Sommereintopf“ ?!
Dazu benötigt ihr folgende Zutaten für 4 Personen: -1 kg. Gulasch gemischt -1 große Zwiebel -3 kleine Dosen geschälte Tomaten - 1 Paprikatschote -1 halbe Knoblauchzehe -1 kleine Dose Mais -1 paar Kartoffeln gewürfelt (nach Gefühl) -Senf, Öl, Salz, Pfeffer, Paprika, Kräuter de Provence, eine prise Gemüsebrühe, Creme Fraiche.
Zubereitung: Das Fleisch im heißen Öl anbraten und mit Senf und anderen Gewürzen nach belieben würzen. Die fein geschnittene Zwiebel hinzufügen und weiterhin anbraten. Nach etwa 3 Minuten das ganze mit ein wenig Wasser aufschütten bis das Fleisch bedeckt ist. Nach einer halben Stunde köcheln die Tomaten, Paprika, Mais und die halbe Knoblauchzehe hinzufügen und mit den Gewürzen nach belieben würzen. Nun kann das Ganze ca. 2 Stunden köcheln. Kurz bevor serviert wird, die Kartoffelwürfel hinzufügen und noch einmal aufkochen. Zum Schluss einen EL Creme Fraiche beigeben. Guten Appetit.
Um das ganze heute noch abzurunden, sollte natürlich nicht ein Lesezeichentipp von mir fehlen. Ich empfehle Euch das Lesezeichen „grüne Liebe“ aus meinem Shop, da es sommerliche Farbe hat die mich an Limetten erinnern.
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 22:50 Uhr
Sommer-Cocktails
Geschrieben von: Administrator
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 12:12 Uhr
Sommer, das bedeutet natürlich auch Hitze – und dem zufolge auch Durst.
Wir haben für euch mal die Cocktailbücher dieser Welt durchforstet und ein paar wirklich leckere, alkoholfreie Getränke für euch zusammengesucht.
Damit könnt ihr dann Buch und Sonne ohne Hitzewallungen genießen!
Kiwi-Cocktail (reicht für 2 Gläser)
2 Kiwis200 ml Cranberrynektar 1 Schuss Apfelsaft 4 Eiswürfel
Die Kiwis schälen, in Stücke schneiden, den Apfelsaft hinzu und pürieren, dann die Eiswürfel in die Gläser und das Kiwipüree darüber geben.
Den Cranberrynektar vorsichtig nachgießen sodass sich zwei unterschiedlich gefärbte Schichten bilden. Nach Belieben noch dekorieren und fertig.
Brazilian Lover
100 ml Eistee 40 ml Orangensaft 30 ml Limettensaft Limettenspalten Minzblätter
Eiswürfel in ein Glas geben, Säfte und Eistee hinzufügen, kräftig umrühren, Limettenspalten und Minzblätter in das Glas geben, fertig.
Ananas Rumba
60 ml Mineralwasser 10 ml Zitronen/ Limettensaft 40 ml Rumsirup 80 ml Ananassaft Crushed Ice
Mineralwasser, Säfte und Sirup im einem Milchaufschäumer mixen. Mit dem Crushed Ice in ein Glas geben und genießen.
Bittersweet Sunset
100 ml Bitter Lemon 3 Tl roter Sirup - (Grenadine, Himbeer) 80 ml Multivitaminsaft Mineralwasser mit Kohlensäure Fruchtdeko
Bitter Lemon in ein Glas geben, den Multivitaminsaft vorsichtig (über einen Löffel) dazu geben, ebenso den Sirup. Mit Mineralwasser auffüllen. Nach Belieben dekorieren.
Virgin Colada (reicht für 2 Gläser)
150 gr Vollmilchjoghurt 200 ml Kokosmilch (ungesüßt) 200 ml Ananassaft 2 Tl flüssiger Honig 2 Tl Limettensaft Eiswürfel
Die Zutaten mit einem Schneebesen gut durchrühren und auf 2 mit Eiswürfeln bestückte Gläser verteilen.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und Trinken!
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. August 2010 um 23:03 Uhr